Wenn du Minimalismus anfangen willst, lohnt es sich, die typischen Bereiche zu kennen, in denen sich der meiste Ballast ansammelt. Beim Ausmisten der Wohnung kannst du so gezielt vorgehen. Statt alles sofort wegzuwerfen, kannst du viele Dinge auch auslagern und schauen, ob du sie wirklich brauchst.
1. Kleidung
Hier sammelt sich oft der größte Bestand: zu kleine, ungetragene oder nur „für den Fall“-Stücke. Frage dich, ob du sie im letzten Jahr wirklich getragen hast. Wenn nicht – aussortieren oder auslagern, zum Beispiel saisonale Kleidung.
2. Möbel und große Gegenstände
Alte Schränke, Kommoden oder sperrige Deko nehmen viel Platz weg. Temporäres Auslagern kann helfen, bevor du entscheidest, was bleibt. Möbel einlagern kannst du zum Beispiel bei einem Umzug, einer Renovierung oder wenn du deinen Wohnstil verändern möchtest.
3. Bücher, DVDs und Medien
Viele behalten diese Sachen aus sentimentalen Gründen. Prüfe digitale Alternativen, sortiere aus oder lagere sie zunächst ein.
4. Küchengeräte
Doppelte Geräte oder selten genutzte Helfer blockieren Platz. Teste, welche du wirklich brauchst, und lagere den Rest aus.
5. Sport- und Freizeitgeräte
Ski, Surfboard oder Campingausrüstung sind oft saisonal ungenutzt. Auslagern schafft Platz in kleinen Wohnungen.
6. Papierkram und Unterlagen
Alte Rechnungen, Flyer, Garantiebelege – digitalisieren, was möglich ist, und den Rest sicher lagern.
7. Deko und Souvenirs
Emotionen machen das Loslassen schwer. Temporäres Auslagern hilft, Klarheit zu gewinnen.
8. Elektronik und Kabel
Veraltete Geräte aussortieren, Kabel bündeln und aufbewahren – oder erst einmal auslagern.
Tipp: Arbeite Schritt für Schritt und lege drei Stapel an – behalten, verkaufen/verschenken oder auslagern. So wird das Entrümpeln überschaubar und stressfrei.