Teppich richtig lagern – Vorbereitung, Schutz & Aufbewahrung
Vor dem Einlagern gründlich vorbereiten: sauber, trocken und richtig aufgerollt.

Teppich richtig lagern – Vorbereitung, Schutz & Aufbewahrung

Einen Teppich richtig lagern heißt vor allem: sauber, trocken und gerollt statt gefaltet, an einem kühlen, dunklen und gut belüfteten Ort.


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Einen Teppich richtig lagern heißt vor allem: sauber, trocken und gerollt statt gefaltet, an einem kühlen, dunklen und gut belüfteten Ort. Wenn du diese Grundregeln beachtest, übersteht dein Teppich auch eine längere Lagerzeit ohne Schäden. In diesem Ratgeber gehen wir Schritt für Schritt durch, wie du deinen Teppich vorbereitest, schützt und aufbewahrst.

  • Erst reinigen und komplett trocknen – Schmutz und Feuchtigkeit sind die größten Feinde.
  • Immer rollen, nie falten – mit dem Flor nach innen und um eine Kernrolle.
  • Atmungsaktiv verpacken – Baumwolltuch statt luftdichter Plastikfolie.
  • Material beachten – Wolle, Synthetik und Seide brauchen unterschiedlichen Schutz.
  • Liegend lagern – kühl, dunkel, trocken und mit Abstand zum Boden.

Warum du deinen Teppich richtig lagern solltest

Ein Teppich ist oft ein wertvolles Stück. Er hält viele Jahre, wenn du ihn gut behandelst. Genau deshalb lohnt es sich, deinen Teppich richtig lagern zu wollen und nicht einfach in die Ecke zu legen. Wird er falsch weggepackt, leidet er schnell und sichtbar.

Die häufigsten Probleme entstehen durch drei Dinge: Feuchtigkeit, Druck und Schädlinge. Feuchtigkeit führt zu Schimmel, und der breitet sich in den Fasern aus, ohne dass du es sofort merkst. Wenn du den Teppich faltest statt zu rollen, entstehen an den Knickstellen dauerhafte Falten. Im schlimmsten Fall bricht das Gewebe unter dem Eigengewicht. Und wo es feucht und dunkel ist, fühlen sich auch Motten wohl. Sie machen sich vor allem über Wolle her.

Wann ist es überhaupt sinnvoll, einen Teppich einzulagern? In der Praxis gibt es ein paar typische Situationen:

  • Umzug: In der neuen Wohnung passt der Teppich noch nicht oder es fehlt der Platz. Bis dahin muss er sicher unterkommen.
  • Renovierung: Beim Streichen oder Schleifen ist der Teppich besser aus dem Raum. Staub und Farbe hinterlassen sonst Spuren.
  • Saisonwechsel: Dicke Wollteppiche im Sommer, leichte Teppiche im Winter. Was gerade nicht gebraucht wird, kann eine Weile eingelagert werden.

In all diesen Fällen geht es am Ende um Werterhaltung. Wenn du deinen Teppich vernünftig vorbereitest und am richtigen Ort verstaust, holst du ihn später ohne böse Überraschungen wieder hervor. In den nächsten Abschnitten zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie das geht.

Vergleich Woll-, Synthetik- und Seidenteppiche: Unterschiede bei der Lagerung

Nicht jeder Teppich ist gleich: Woll-, Synthetik- und Seidenteppiche im Vergleich

Bevor du deinen Teppich einlagerst, lohnt sich ein Blick auf das Material. Denn beim Thema Teppicharten lagern gibt es klare Unterschiede: Wolle, Synthetik und Seide reagieren ganz verschieden auf Feuchtigkeit, Licht und Schädlinge. Wer das Material kennt, kann den Teppich passend vorbereiten und schützen.

Wollteppiche

Wollteppiche sind besonders anfällig für Motten, da die Larven sich von tierischen Fasern ernähren. Naturfasern wie Wolle reagieren außerdem besonders empfindlich auf dauerhaft mehr als etwa 65 % Luftfeuchtigkeit. Wenn du einen Wollteppich lagern willst, gilt deshalb: niemals feucht einlagern.

Synthetische Teppiche

Synthetische Teppiche sind deutlich weniger anfällig für Motten und Feuchtigkeitsschäden. Sie lassen sich leichter reinigen und sind damit im Alltag pflegeleicht. Trotzdem solltest du auch beim synthetische Teppiche lagern darauf achten, sie nie luftdicht zu verpacken.

Seidenteppiche

Seidenteppiche sind besonders lichtempfindlich: Die Farben verblassen schnell bei direkter Sonne oder hellem Dauerlicht. Außerdem dürfen sie nicht stark geknickt oder gefaltet werden, da die feinen Fasern brechen können. Beim Seidenteppich lagern ist also ein dunkler Ort ohne scharfe Knicke wichtig.

Großer Teppich wird vor der Lagerung gründlich abgesaugt

Teppich vorbereiten: Reinigen und trocknen

Kennst du das Material deines Teppichs, geht es an die Vorbereitung. Bevor dein Teppich in die Lagerbox kommt, sollte er wirklich sauber sein. Schmutz, Staub und kleine Essensreste ziehen sonst Motten und andere Schädlinge an. Deshalb gehört das Teppich reinigen vor der Lagerung zu den wichtigsten Schritten überhaupt.

Schritt für Schritt: So reinigst du deinen Teppich

  1. Gründlich absaugen: Sauge beide Seiten des Teppichs ab. Auf der Rückseite sammelt sich oft mehr Staub, als du denkst.
  2. Ausklopfen: Häng den Teppich draußen über eine stabile Stange oder Wäscheleine und klopf ihn vorsichtig aus. So löst sich Schmutz, der tief in den Fasern sitzt.
  3. Flecken behandeln: Tupfe Flecken mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel ab. Nicht reiben, sonst arbeitest du den Fleck tiefer ein.
  4. Vollständig trocknen lassen: Das Teppich trocknen ist der Punkt, an dem viele Fehler passieren. Lass den Teppich flach oder leicht erhöht an einem luftigen Ort komplett durchtrocknen, bevor du ihn einrollst.

Warum das so wichtig ist? Rollst du einen noch feuchten Teppich ein, schließt du die Feuchtigkeit ein. Über Wochen entstehen dann Stockflecken, muffiger Geruch oder sogar Schimmel. Ein Teppich, der sich nur leicht klamm anfühlt, ist noch nicht bereit für die Lagerung.

Wann eine professionelle Reinigung sinnvoller ist

Bei einem robusten Synthetikteppich reicht die Selbstreinigung meist aus. Bei empfindlichen oder handgeknüpften Teppichen sieht das anders aus. Hier lohnt es sich, einen Orientteppich professionell reinigen zu lassen. Falsche Reinigung kann Farben ausbluten lassen oder die Fasern schädigen, und das ist bei einem wertvollen Stück oft nicht mehr zu reparieren. Gerade bei solchen Wertstücken lohnt sich zusätzlich eine Versicherung während der Lagerung.

Ein wichtiger Punkt für alle, die selbst zur Tat schreiten wollen: Bei handgeknüpften Orientteppichen solltest du niemals mit einem Dampfreiniger arbeiten. Der Dampf kann Knüpfung, Kleber und Farben beschädigen. Im Zweifel bringst du den Teppich lieber zu einem Fachbetrieb, der weiß, wie man solche Stücke schonend behandelt.

Ganz gleich, für welchen Weg du dich entscheidest: Der Teppich muss vor der Einlagerung sauber und vollständig trocken sein. Erst dann rollst du ihn ein und bringst ihn in die Lagerbox.

Schutz vor Motten und Schädlingen

Gerade bei Wolle lohnt sich beim Thema Schädlinge ein zweiter Blick. Wie im Abschnitt zu den Wollteppichen schon angeklungen ist, besteht Wolle aus tierischen Fasern. Genau die sind für Motten und ihre Larven eine Nahrungsquelle. Synthetikfasern locken die Tiere deutlich weniger an, aber ein Restrisiko bleibt, wenn Essensreste, Hautschuppen oder Staub im Gewebe sitzen. Deshalb beginnt der Teppich Schutz vor Schädlingen schon bei der gründlichen Reinigung, bevor du einrollst.

Zwei Mitarbeiter tragen einen gerollten Teppich gemeinsam

Womit du Motten fernhältst

Ein Mottenschutzmittel gehört beim Einrollen dazu, vor allem bei Woll- und hochwertigen Orientteppichen. Wer lieber auf natürliche Mittel setzt, kann zu bewährten Klassikern greifen:

  • Lavendelsäckchen, die einen Duft verströmen, den Motten meiden
  • Zedernholz in Form von Ringen oder kleinen Blöcken
  • getrocknete Kräuter wie Nelken oder Rosmarin im Stoffbeutel

Diese Mittel verlieren mit der Zeit ihre Wirkung. Wenn du deinen Teppich länger einlagerst, tauschst du ihn am besten ab und zu aus, damit der Schutz erhalten bleibt.

Atmungsaktiv verpacken statt luftdicht

Beim Verpacken ist es wichtig, dass der Teppich atmen kann. Baumwolltücher oder ein Stoffbezug lassen Luft durch und halten trotzdem Staub und Insekten ab. Eine komplett luftdichte Plastikhülle ist dagegen keine gute Idee, weil sich darin ein feuchtes Klima bilden kann, in dem sich Schädlinge und ihre Eier wohlfühlen. Ein atmungsaktives Material ist hier die bessere Wahl, um Teppich und Motten dauerhaft voneinander fernzuhalten.

Die gleichen Grundregeln, also sauber, trocken und atmungsaktiv verpackt, gelten übrigens für die meisten Textilien. Wie das bei Kleidung am besten klappt, zeigt unser Ratgeber Richtige Kleidungsaufbewahrung.

Teppich richtig einrollen und verpacken

Ist der Teppich sauber, trocken und vor Motten geschützt, kommt es beim Verpacken auf die richtige Technik an. Rolle den Teppich immer mit dem Flor nach innen ein. So zeigt die empfindliche Oberseite nach innen und die robustere Rückseite schützt sie von außen. Falten solltest du den Teppich nicht, denn an den Knickstellen kann das Gewebe mit der Zeit brechen.

Eine stabile Kernrolle in der Mitte hilft dir dabei, den Teppich gleichmäßig aufzurollen. Der Kern verhindert, dass der Teppich in der Mitte zusammensackt oder ungleichmäßige Knicke bekommt. Rolle den Teppich locker, aber gerade auf, damit keine Wellen entstehen.

Zum Teppich verpacken nimmst du atmungsaktives Material statt Plastikfolie. Luftdichte Folie staut Feuchtigkeit, und die kann Schimmel und muffigen Geruch verursachen. Besser sind Baumwolltücher oder ein spezieller Stoffbezug, den du mit einrollst. So bekommst du gleich zwei nützliche Schutzschichten: eine gegen Staub und Schmutz, eine, die Luft an den Teppich lässt.

So gehst du beim Teppich einrollen Schritt für Schritt vor:

  1. Leg den Teppich flach und sauber aus, mit dem Flor nach oben.
  2. Positioniere die Kernrolle an einer Schmalseite.
  3. Rolle den Teppich mit dem Flor nach innen gerade und gleichmäßig auf.
  4. Wickle den fertigen Rollen mit Baumwolltuch oder einem atmungsaktiven Bezug ein.
  5. Fixiere das Ganze locker mit Stoffbändern, nicht zu fest.

Welche Teppiche niemals gefaltet werden dürfen

Manche Teppiche verzeihen keine einzige Falte. Diese hier gehören ausschließlich gerollt, niemals gefaltet:

  • Perserteppiche: Wer einen Perserteppich falten würde, riskiert Brüche in der feinen Knüpfung entlang der Faltkanten.
  • Orientteppiche: Auch hier kann die Knüpfung an scharfen Knickstellen dauerhaft beschädigt werden.
  • Seidenteppiche: Die feinen Seidenfasern sind besonders empfindlich und brechen an Faltkanten leicht.

Bei diesen hochwertigen Teppichen ist das Rollen die einzige sichere Methode. Nimm dir hier lieber etwas mehr Zeit und rolle sie sorgfältig um eine Kernrolle, damit die Struktur unversehrt bleibt.

Gerollter Teppich liegt erhöht auf einem stabilen Regal in einem trockenen Lagerraum

Der richtige Lagerort und die passenden Bedingungen

Wo du deinen Teppich hinlegst, entscheidet fast genauso stark über sein Schicksal wie die Verpackung. Ideal ist ein Ort, der trocken, kühl, dunkel und gut belüftet ist. In so einer Umgebung bleiben die Fasern stabil, Gerüche halten sich fern und Schimmel hat keine Chance.

Keller, Dachboden oder Garage?

Viele denken beim Thema Lagerort zuerst an Keller oder Dachboden. Beide sind aber oft heikel. Wenn du deinen Teppich lagern im Keller planst, achte auf die Luftfeuchtigkeit: Feuchte, schlecht belüftete Kellerräume sind ein Problem. Teppiche mit Latexrücken reagieren darauf besonders empfindlich. Ein Latexrücken beim Teppich kann sich bei dauerhafter Feuchtigkeit zersetzen, wird bröselig und löst sich auf. Das lässt sich später kaum reparieren.

Der Dachboden ist ebenfalls selten optimal. Hier schwanken die Temperaturen stark, und im Sommer wird es unter dem Dach schnell sehr heiß. Auch Ungeziefer fühlt sich dort oft wohl. Willst du deinen Teppich in der Garage lagern, kommen weitere Risiken dazu: Feuchtigkeit vom Boden, Temperaturschwankungen und häufig auch Chemikalien in der Nähe.

Worauf du zusätzlich achten solltest

Zwei Punkte werden gern vergessen, sind aber wichtig für gute Lagerbedingungen:

  • Abstand zu Chemikalien: Lagere deinen Teppich nicht in der Nähe von Farben, Lösungsmitteln oder anderen Chemikalien. Gerüche und Dämpfe ziehen in die Fasern und lassen sich später kaum wieder herausbekommen.
  • Abstand zur Wärmequelle: Stell den Teppich nicht direkt neben eine Heizung oder eine andere Wärmequelle. Das Material trocknet sonst aus und wird spröde, gerade bei älteren oder hochwertigen Teppichen.

Kurz gesagt: Ein gleichmäßiges Klima ohne Extreme ist deutlich besser als ein Ort, an dem es mal sehr feucht, mal sehr heiß und mal sehr trocken wird.

Ideale Lagerbedingungen auf einen Blick

Faktor Empfehlung
Temperatur 10–20 °C
Luftfeuchtigkeit 40–60 %
Licht dunkel
Verpackung atmungsaktiv
Lagerung liegend

Teppich liegend oder stehend lagern?

Der richtige Ort ist die eine Hälfte, die richtige Lage die andere. Wenn du deinen Teppich einlagern willst, gibt es nur eine sinnvolle Variante: liegend. Der gerollte Teppich liegt dabei flach auf einer erhöhten Fläche, zum Beispiel auf einer Palette oder einem Regalbrett. So verteilt sich das Gewicht gleichmäßig, und die Fasern bleiben in Form.

Teppiche vertikal lagern, also die Rolle aufrecht hinstellen, solltest du nur für kurze Zeit. Beim Umzug kann es passieren, dass die Rolle für ein paar Stunden oder Tage in der Ecke steht, weil gerade kein Platz ist. Das ist in Ordnung. Als Dauerlösung ist das aber nichts.

Warum stehend keine gute Idee für die eigentliche Einlagerung ist

Steht die Rolle länger aufrecht, drückt das ganze Gewicht auf das untere Ende. Der Teppich staucht sich, das Gewebe an der Unterkante wird belastet, und die Rolle kann sich verformen. Bei einer längeren Einlagerung willst du das vermeiden. Deshalb gilt: Für die Aufbewahrung immer flach hinlegen.

Große Teppiche lagern: zwei Auflagepunkte nutzen

Wenn du große Teppiche lagern willst, wird die Rolle schnell lang und schwer. Liegt so eine Rolle nur an den Enden auf, hängt sie in der Mitte durch. Das belastet das Gewebe genau dort, wo es später sichtbar wird.

Besser sind zwei Auflagepunkte mit etwas Abstand, zum Beispiel zwei Paletten oder zwei Regalbretter nebeneinander. So wird die Rolle an mehreren Stellen gestützt und durchhängt nicht in der Mitte. Bei sehr langen Rollen kannst du auch eine dritte Stütze dazwischen setzen. Falls dir der Platz zu Hause fehlt, hilft dir unser Lagerraum-Rechner dabei, die passende Boxgröße zu finden.

Nichts oben draufstapeln

Egal ob liegend gelagert oder kurz aufgestellt: Stapel keine schweren Gegenstände auf den Teppich. Kartons, Möbelteile oder andere Rollen drücken Dellen ins Gewebe, die sich später nur schwer wieder glätten lassen. Lass der Teppichrolle ihren eigenen Platz und leg oben nichts Schweres ab.

Schwere Umzugskartons stehen auf einem gerollten Teppich – ein häufiger Fehler

Häufige Fehler bei der Teppichlagerung

Bei der Teppichlagerung passieren immer wieder dieselben Missgeschicke. Die gute Nachricht: Die häufigen Fehler bei der Teppichlagerung lassen sich leicht vermeiden, wenn du sie kennst. Hier sind die fünf typischen Stolperfallen.

1. Den Teppich falten statt rollen

Wer den Teppich zusammenfaltet, spart vielleicht kurz Platz. Auf Dauer entstehen an den Knickstellen aber feste Falten. Unter dem Eigengewicht kann das Gewebe an diesen Stellen brechen, und die Falten bekommst du oft nicht mehr heraus.

Besser: Roll den Teppich locker von einer Kante her auf. So bleibt das Gewebe entspannt und behält seine Form.

2. Luftdicht in Plastikfolie einwickeln

Plastikfolie hält zwar Staub ab, schließt aber auch Feuchtigkeit ein. Unter der Folie kann der Teppich nicht atmen, und es bildet sich schnell Schimmel. Auch handelsübliche Vakuumbeutel, die oft für platzsparende Aufbewahrung beworben werden, sind für Teppiche ungeeignet: Ein Vakuumbeutel presst das Gewebe stark zusammen und lässt keine Luft durch.

Besser: Verwende ein atmungsaktives Material wie ein Baumwolltuch oder Vlies zum Umwickeln. So bleibt der Teppich geschützt und kann trotzdem atmen.

3. Den Teppich feucht einlagern

Ein noch klammer oder feuchter Teppich ist ein Nährboden für Schimmel und Stockflecken. Rollst du ihn feucht ein, breitet sich die Nässe im ganzen Teppich aus und kann die Fasern dauerhaft schädigen.

Besser: Lass den Teppich nach dem Reinigen vollständig trocknen, bevor du ihn aufrollst und einlagerst.

Gerollter Teppich im Regal, ohne schwere Gegenstände darauf gestapelt

4. Schwere Sachen auf den Teppich legen

Wird der aufgerollte Teppich als Ablage genutzt, drücken Kisten oder Möbel das Gewebe platt. Solche Druckstellen bleiben oft sichtbar, und das ständige Gewicht schadet den Fasern. Deshalb gilt: Teppich und Gewicht vermeiden, wo es nur geht.

Besser: Lager den Teppich getrennt von schweren Gegenständen, liegend auf einer freien, erhöhten Fläche.

5. Direkt auf dem Boden lagern

Liegt der Teppich direkt auf dem Boden, zieht er Feuchtigkeit von unten und wird schneller schmutzig. Gerade auf kalten Kellerböden sammelt sich Kondenswasser, das dem Teppich zusetzt.

Besser: Leg den Teppich auf eine erhöhte Fläche, zum Beispiel auf eine Palette oder ein Regalbrett. So bleibt Abstand zum Boden, und die Luft kann zirkulieren.

Teppich in einer Lagerbox in Berlin einlagern

Nicht jeder hat zu Hause den passenden Platz für einen großen Teppich. In einer kleinen Wohnung ist der Stauraum schnell voll, und ein wirklich trockener Keller fehlt vielen Berliner Altbauten. Wenn du gerade renovierst oder mitten im Umzug steckst, willst du deinen Teppich auch nicht wochenlang im Weg haben. In solchen Fällen lohnt es sich, den Teppich extern einzulagern.

Die passende Boxgröße richtet sich nach der Länge des eingerollten Teppichs und danach, was du sonst noch unterbringen möchtest. Eine kleine Lagerbox reicht oft für ein bis zwei Rollen. Willst du zusätzlich Möbel oder Kartons vom Umzug lagern, greifst du besser zu einer größeren Box, damit der Teppich flach oder aufrecht Platz findet und nichts gequetscht wird.

Damit dein Teppich in der Lagerbox in Berlin gut aufgehoben ist, achten wir auf ein paar praktische Dinge: Sensoren behalten die Temperatur in den Räumen laufend im Blick, sodass wir Schwankungen früh bemerken. Kameras sichern das Gelände rund um die Uhr. Und über die App kommst du früh morgens bis spät abends, von 6 bis 22 Uhr, an deine Sachen.

Transparente Selfstorage-Preise findest du direkt auf unserer Preisseite.

Im Mietpreis ist eine Versicherung bis 4.000 € enthalten. Für besonders wertvolle oder antike Orientteppiche kannst du eine Zusatzversicherung wählen.

So lässt sich ein Teppich unkompliziert per Selfstorage einlagern, ohne dass du zu Hause wertvollen Platz opfern musst. Gerade während einer Renovierung oder zwischen zwei Wohnungen ist das eine ruhige Zwischenlösung, bis der Teppich wieder seinen Platz bekommt.

Teppich nach der Lagerung wieder herrichten

Wenn du deinen Teppich nach Lagerung wieder hervorholst, ist er noch nicht sofort bereit für den Wohnraum. Nimm dir kurz Zeit, ihn richtig aufzubereiten. So verhinderst du, dass sich Knicke festsetzen oder ein muffiger Geruch bleibt.

Großer Teppich wird nach der Lagerung auf dem Boden ausgerollt

Auspacken und auslüften

Nimm die Verpackung und die eingerollten Tücher oder Folien vorsichtig ab. Roll den Teppich langsam aus, damit das Gewebe nicht reißt. Danach solltest du ihn erst einmal auslüften. Ein trockener, gut belüfteter Raum eignet sich gut dafür. Frische Luft nimmt den typischen Lagergeruch schnell weg.

Knicke und Wellen lösen

Nach der Lagerung können sich leichte Knicke oder Wellen zeigen, vor allem an den Enden. Leg den Teppich flach aus und lass ihn ein paar Tage liegen, damit sich das Gewebe wieder entspannt. Meist glätten sich kleine Unebenheiten von selbst. Bei hartnäckigen Falten hilft es, den Teppich kurz gegen die Rollrichtung aufzurollen. Zieh niemals grob am Material und stell keine schweren Möbel darauf, um Knicke zu beschweren, das kann Druckstellen hinterlassen.

Kontrollieren, bevor du ihn verlegst

Bevor du den Teppich wieder hervorholst und verlegst, schau ihn dir genau an. Prüfe folgende Punkte:

  • Sind Fransen, Kanten und Rückseite unbeschädigt?
  • Gibt es feuchte Stellen oder Stockflecken?
  • Findest du Spuren von Motten oder anderen Schädlingen?
  • Ist der Flor gleichmäßig und liegt sauber?

Wenn alles trocken und sauber ist, kannst du den Teppich in Ruhe verlegen. Ein kurzes Absaugen frischt den Flor auf und entfernt letzten Staub aus der Lagerzeit. Erst wenn der Teppich komplett trocken und geglättet ist, gehört er zurück an seinen Platz.

Häufige Fragen zum Teppich lagern

Wie lange kann ich einen Teppich lagern?

Die Frage "wie lange Teppich lagern" lässt sich einfach beantworten: Wenn du ihn richtig vorbereitest, gereinigt und trocken einrollst und an einem kühlen, trockenen Ort unterbringst, spricht nichts gegen eine Lagerung über viele Monate oder sogar länger. Wichtig ist die Vorbereitung, nicht die Dauer. Je hochwertiger der Teppich, desto mehr lohnt sich die Mühe vorab.

Kann ich einen Teppich auch über den Sommer lagern?

Ja, Teppich lagern im Sommer ist kein Problem, solange der Lagerort nicht zu warm und feucht wird. Meide Räume, die sich stark aufheizen, und achte auf einen trockenen, gut belüfteten Platz. Direkte Sonne solltest du ebenfalls fernhalten, damit die Farben nicht ausbleichen.

Muss ich meinen Teppich während der Lagerung kontrollieren?

Bei einer längeren Lagerung ist eine gelegentliche Kontrolle sinnvoll, wenn du die Möglichkeit dazu hast. Die meisten Mieterinnen und Mieter schauen ohnehin nur alle paar Monate in ihrer Lagerbox vorbei, und das reicht in der Regel völlig aus. Beim Teppich lagern kontrollieren schaust du einfach kurz, ob die Verpackung noch trocken ist und alles ordentlich liegt.

Wie pflege ich den Teppich während der Einlagerung?

Eine aufwendige Pflege ist während der Lagerung nicht nötig. Wichtig ist, dass der Teppich vor dem Einrollen sauber und komplett trocken war und atmen kann. Wenn du zwischendurch vorbeischaust, kannst du den Sitz der Verpackung prüfen, mehr braucht es meist nicht.

Fazit: Mit der richtigen Vorbereitung bleibt dein Teppich in Form

Einen Teppich richtig lagern ist keine Zauberei: sauber machen, komplett trocknen, mit dem Flor nach innen rollen, atmungsaktiv verpacken und liegend an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahren. Wenn du diese Schritte beachtest, holst du dein Stück später ohne böse Überraschungen wieder hervor. Fehlt dir zu Hause der passende Platz, findest du bei XXLAGER in Berlin eine trockene Lagerbox mit überwachter Temperatur, in der dein Teppich sicher auf seinen nächsten Einsatz wartet.


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